Haptonomische Schwangerschaftsbegleitung


Haptonomie, das ist inniger Kontakt und Zwiegespräche zwischen Eltern und Kind von der frühen Schwangerschaft an.

"Ich fühle mich mit der Schwangerschaft und dem Kind so alleine!"
Das ist ein schmerzliches Erleben vieler schwangeren Frauen in unserer Zeit. Dahinter steht der Wunsch der Frau in dieser besonderen Lebensphase mehr Anteilnahme vor allem durch ihren Partner zu erfahren.
Viele Männer sind heute durchaus bereit ihre Frau in der Schwangerschaft und danach in besonderem Maß zu unterstützen und in eine neue Form des Vater- und Partnerseins zu finden.
Allein es fehlt an konkreten Anregungen und praktischen Impulsen was für die neue Situation hilfreich ist. Es gibt kaum Vorbilder, die neue Vater- und Partnerrolle muss quasi von jedem Mann individuell neu kreiert werden. Das ist eine Chance und oft eine Überforderung.
Hier zeigt die Haptonomie ungeahnte, einfache und effektive  Möglichkeiten für das "How to do". Anleitung, die jedes Paar im Tun individuell an die eigene Situation und Bedürfnisse anpassen kann.
Ich erlebe, dass die meisten Väter diese Anregung dankbar aufnehmen und  ihren Frauen damit zu Entspannung verhelfen, weil ihr Bedürfnis nach Nähe, Geborgenheit und Sicherheit genährt wird.

Lebendiger, erfüllender Kontakt ist ein grundlegendes menschliches Urbedürfnis -  schon in der Schwangerschaft.

Über Jahrhunderte hinweg ist dieses kindliche Bedürfnis ignoriert und übergangen worden. Sind Kinder übersehen und nicht ernst genommen worden. Ihr natürliches Selbstwertgefühl und ihr Vertrauen in sich und das Leben wurde und wird dadurch geschädigt.

Wie eine bewusste, feinfühlende und liebevoll-spielerische Kontaktaufnahme mit dem Kind, von Beginn der Schwangerschaft an aussehen kann, dazu möchte ich euch gerne Anregung und Hilfestellung geben. Nicht nur mit seinem Körper, sondern vor allem auch mit dem Kind als bewußtem Wesen.

Die Haptonomie wurde in den Kriegs- und Nachkriegsjahren vom Niederländer Frans Veldman entwickelt. Er erlebte, dass Menschen häufig in lebensbedrohlichen und traumatischen Situationen ihre Fähigkeit zu einer tieferen Ebene des Verbundenseins mit anderen wiedergewinnen. Seine Forschungen führten ihn zu der Erkenntnis, dass uns diese Fähigkeit natürlicher Weise zu eigen ist. Und wir verlieren diese Gabe da wir sie selten bewusst nutzen. Die Haptonomie lässt sie uns wiederentdecken und hilft uns, diesen "Seelenmuskel" zu stärken.

Neue prä- und perinatale Forschungen bestätigen, was Veldman als Pionier entwickelt hat: ein Kind ist ein von Anfang an bewußtes Wesen. Indem wir es als solches anerkennen und ansprechen antwortet es. Wir erfüllen darin sein tiefes Anliegen nach Beziehung. Kinder, die diese Art von Kontakt und Bezogenheit erleben, entwickeln ein starkes Selbstbewußtsein und haben rasche Fortschritte in ihrer gesamten Entwicklung.

Auch ich selbst bin immer wieder erstaunt zu erleben, welch tiefe Verbindungen und bewußte Interaktionen mit dem ungeborenen Kind möglich sind.

Und Eltern die schon mehrere Kinder haben und auch frühere Schwangerschaften bewusst erlebten, manche auch selbst therapeutisch tätig, sind vom Potential der Haptonomie überrascht und begeistert. Diese Form der Begegnung ist Seelennahrung für alle Beteiligten. Sie stärkt die Qualität der Achtsamkeit und erhöht die Feinfühligkeit auch zwischen euch als Paar. Darüber hinaus trägt sie wesentlich auch zur körperlichen Entspannung von Mutter und Kind bei. Sie ist deshalb auch bei allen Arten von Schwangerschaftsbeschwerden ganz besonders angesagt. Gleichzeitig unterstützt und erleichtert der intensive Kontakt zum Kind auch den Geburtsprozess.

Und viel zu selten wird der Zyklus Schwangerschaft und Geburt auch bewusst beendet. Die Haptonomie hilft den Organen wieder an ihren normalen Platz zu finden, hilft dir als Frau, nach der Geburt neu im Körper anzukommen. Sie unterstützt dich/euch auch, das Wunderwerk Körper in seiner Fähigkeit Leben zu spenden zu würdigen und die Veränderung des weiblichen Körpers gemeinsam zu zelebrieren.

Ich gebe euch verschiedene Impulse und leite euch an, in diese Art der Begegnung zu finden. Lasst euch von euch selbst und eurem eigenen Potential überraschen.

Wohltuend ist die haptonomische Begleitung auch für alleinstehende Frauen. Dabei kann die fehlende und oft auch schmerzlich vermisste Beziehung zum Vater und vom Vater zum Kind nicht ersetzt werden. Es ist aber erleichternd, wenn all das einen klärenden Raum mit einem Gegenüber findet. Dadurch kann ein spannungsfreier Kontakt zum Baby wachsen und ich zeige dir, wie du diesen optimal unterstützen und genießen kannst.

Ich freue mich über euer Interesse.

Wie hilft Haptonomie?

  • Intensiviert Kontakt und Kommunikation mit dem Kind im Mutterleib
  • Ermöglicht eine innige Vater-Kind-Beziehung schon in der Schwangerschaft
  • Unterstützt körperliche und psychische Entspannung von Mutter und Kind
  • Fördert die kindliche Entwicklung hin zu klarer Auffassungsfähigkeit und Selbstvertrauen
  • Vertieft die Beziehungsfähigkeit
  • Gibt neue Impulse für einen achtsamen und nährenden Kontakt als Paar
  • Fördert die Selbstwahrnehmung
  • Stärkt das Selbstvertrauen
  • Schafft Vertrauen in den eigenen Körper und eine vertrauensvolle Grundhaltung
  • Erhöht die Empfängnisbereitschaft
  • Erleichternd bei vielen Schwangerschaftsbeschwerden: Schlafstörungen, Übelkeit, Erbrechen, frühzeitige Wehen, restless legs, und mehr.
  • Haptonomische Vorbereitung des Kindes auf den Eingriff bei geplantem Kaiserschnitt
  • Geburtserleichterung
  • Unterstützung der Rückbildung, Wundheilung und Narbenbehandlung
  • Nach der Geburt neu im Körper ankommen und zentrieren
  • Korrektur von Gebärmuttersenkung
  • Förderung der kindlichen Entwicklung durch haptonomisches Begleiten

Eine Frau nach einer Haptonomiestunde: 

"Ich bin so froh, dass wir hier zu Dir gekommen sind und nicht einfach weiter in der unbefriedigenden Alltagssituation ausgeharrt haben!"

Haptonomie