Klärendes Gespräch z. B. nach schweren Geburten

Viele Frauen und oft auch die Männer erleben die Geburt ihres Kindes, oder manche Situationen dabei, als unschöne, verletzende und belastende Erfahrung.
Das kann sein z. B. nach PDA, Kaiserschnitt oder Sauglocke, oder auch bei einer Trennung von Mutter und Kind kurz nach der Geburt. Oder auch weil die Geburt extrem schmerzhaft und beängstigend war.
Wenn aber der schlimmste Stress vorbei ist und Mutter und Kind gesund sind, wird das ungute Gefühl oft wegrationalisiert: „Es ist ja alles gut gegangen.“
Diese vordergründige Erleichterung und auch Dankbarkeit erlaubt Dir vielleicht nicht, darunterliegende negative Empfindungen ernst zu nehmen. In dieser Situation neigen Eltern, Verwandte und Freunde zu Beschwichtigungen, appellieren an dich "vernünftig" zu sein.
Aber häufig macht eine schwere Geburt es auch schwer überhaupt in die Freude zu kommen und eine tiefe entspannte Bindung zum Baby aufzubauen.
Und oft genug, wenn Frau das Bedürfnis hat darüber zu sprechen, bekommt sie aus ihrem Umfeld Sätze zu hören wie:
„Was willst du denn, es ist doch jetzt alles gut.“ oder: „Jetzt lass es halt mal gut sein.“
Unwissenheit und Unvermögen mit solchen Gefühlen umzugehen sind die Ursache. Das soll gut gemeint sein, macht aber das Ganze meist noch schlimmer, weil Frau dann das Gefühl hat, sie würde dramatisieren.
Dabei ist es so wichtig, dass Frau oder auch Mann darüber sprechen kann. Dass die unverdauten Erlebnisse ernst genommen und geteilt werden können.
Euer Neufindungsprozess und die Mutter-Kind-Beziehung profitieren davon, sich nach einer Eingewöhnungszeit nochmal dem belastenden Ereignis zuzuwenden.
Wenn du eine solche schmerzliche Geburtserfahrung hattest möchte ich dir Mut machen, dich dem Erlebten nochmal liebevoll zuzuwenden und es neu einzuordnen. Ich biete dir dafür meine einfühlsame Unterstützung an. Um eine tiefgehende Entlastung zu erreichen arbeite ich mit einer speziellen Klärungs-Technik.
Hilfreich ist ein solches Nachbereiten auch besonders dann, wenn eine weitere Geburt bevor steht. Bereinige die ungute Erfahrung, damit sie die kommende Geburt nicht unnötig erschwert.
Auch andere belastende Erfahrungen wie z.B. ein vorzeitiger Abgang, der Verlust eines Kindes oder auch ein Schwangerschaftsabbruch, brauchen meist eine solche Unterstützung um das Erlebte zu verarbeiten und heilsam zu integrieren.
Auch im Wochenbett sind Frauen leicht aus dem seelischen Gleichgewicht zu bringen und kann z. B. eine heftige gesundheitliche Krise des Kindes bei der Mutter schockartige Panik auslösen, die sich danach in Antriebslosigkeit oder depressiven Verstimmungen zeigt.
In einem wohlwollenden geschützten Rahmen und mit meiner Unterstützung dürfen sich übergangene, belastende Gefühle zeigen und den richtigen Platz finden. Sogar noch Jahre danach kann ein solches Neuintegrieren des Erlebten Erleichterung schaffen und die Beziehung zum Kind entlasten und vertiefen.
Erleichterung, Kraft, Lebensfreude und entspannte Beziehungen belohnen dich dafür.
Ruf mich an, wenn du dazu Fragen hast oder einen Termin ausmachen möchtest.
In Ausnahmefällen kann die Begegnung auch online stattfinden.